GO

Ihre Mediensuche

Medienart
Wählen Sie die Medienart nach der Sie suchen wollen.

E-Medium

Der Kulturinfarkt

von allem zu viel und überall das Gleiche
0 Bewertungen
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Haselbach, Dieter; Opitz, Stephan; Klein, Armin
Jahr: 2012
Verlag: München, Random House
Mediengruppe: eBook
Vorbestellbar: Ja Nein
Voraussichtlich entliehen bis:

Exemplare

ZweigstelleStandort 2SignaturStatusFristLageplan
Zweigstelle: Onleihe Neckar-Alb Standort 2: Signatur: Status: Zum Downloaden Frist: Lagepläne: Lageplan

Inhalt

Zu viel Geld für Kultur schadet nur. Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt. Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer "Kultur für alle" war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die "ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts"; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden "Kreativwirtschaft". Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt. Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen, nicht die Kunst.

Bewertungen

0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Haselbach, Dieter; Opitz, Stephan; Klein, Armin
Jahr: 2012
Verlag: München, Random House
opens in new tab
Systematik: Suche nach dieser Systematik Aek
Suche nach diesem Interessenskreis
ISBN: 9783641072872
Beschreibung: 205 S.
Schlagwortketten:
Kulturpolitik / Deutschland / Kritik
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Knüsel, Pius
Mediengruppe: eBook

Nichts gefunden?

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Einfach Frage in Formular eingeben. Wir antworten per E-Mail.

zum Formular

Medienempfehlungen

Darauf stehen wir

Jeden Monat empfehlen wir Ihnen Medien mit persönlicher Note aus unserem umfangreichen Bestand.

Neue Medien

Frisch ausgepackt für Sie!

Neue Medien, die wir in den letzten 14 Tagen bestellt oder eingearbeitet haben, finden Sie hier.

Und in der Rubrik Mediensuche haben wir für Sie unter Neue Medien Suchanfragen für viele Medienarten vorbereitet. Einfach klicken und stöbern.

#BuchistBuch: Gleiches Recht für eBooks in Bibliotheken

Wundern Sie sich auch, warum Sie viele Bücher bei uns nicht als eBook finden, obwohl die Bücher aktuell und wichtig sind?
Beim Verleih von eBooks gibt es seit Jahren eine rechtliche Lücke, wodurch das Angebot der Bibliotheken an digitalen Neuerscheinungen stark eingeschränkt wird. Deshalb fordert der Deutsche Bibliotheks­verband die völlige rechtliche Gleich­stellung des eBooks mit dem gedruckten Buch.

Weiter zur Seite der Kampagne