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Empfehlungen Dezember 2017/Januar 2018

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter empfehlen

   

 

Pop ohne Hang zu Mainstream

I tell a Fly / Benjamin Clementine. - Baarn : Caroline International, 2017. - 1 CD

Titel verfügbar?

In welche Schublade könnten Songs passen, die man in ihrer musikalischen Gestaltungskraft am ehesten mit der Musik eines Tom Waits oder Frank Zappa vergleichen kann und in denen facettenreiche Universen entworfen werden?
Der englische Sänger, Songwriter und Pianist Benjamin Clementine besticht mit großem Einfallsreichtum und kraftvollen Melodien, die sich über musikalische Grenzen hinwegsetzen. Er besitzt den Mut, verschiedene Musik unvermittelt gegenüberzustellen und stellt dadurch Beziehungen her, die man kaum vermutet. Man darf sich darauf freuen von Benjamin Clementine wieder zu hören.

Axel Blase

 

Wohltuend nüchterne Analyse der Reformation

Reinhardt, Volker: Luther, der Ketzer. Rom und die Reformation. – Beck Verlag, 2016. – 352 S.

In der Flut der Erscheinungen zur Reformation und zu Martin Luther hebt sich die Veröffentlichung des auf die Renaissance spezialisierten Historikers Volker Reinhardts wohltuend nüchtern und an der Politik und den verschiedenen Mentalitäten der beiden Länder orientierten Fakten ab. Er zieht dafür zahlreiche bislang unbeachtete Quellen aus dem Vatikan heran. Ausgewogen erscheint die Dokumentation der Auseinandersetzungen in Form von Schriften und Briefwechseln zwischen Martin Luther und Rom, die an Anklagen und Polemik kaum zu überbieten sind.
In Kapiteln, die mit der Mönch, der Kritiker, der Barbar, der Vergessene und der Ketzer überschrieben sind, spürt Reinhardt chronologisch immer auch die weltpolitischen Ereignisse einbeziehend Luthers Wegen, Widerständen und Wirkungen nach. Seine spirituelle Seite und die Überhöhung seiner Person werden hier vernachlässigt, der Focus liegt auf den zeitgeschichtlichen Ereignissen und ihrer historischen Einordnung.
Ein gelungener literarischer Beitrag im zu Ende gehenden Reformationsjahr.

 

Aufschlussreiche Einblicke in das Reformationsgeschehen

Jung, Martin H.: Philipp Melanchthon und seine Zeit. - Vandenhock & Ruprecht, 2010. - 168 S.

„Du wirst befreit von aller Mühsal und der Wut der Theologen.“
Aus Melanchthons letzter Aufzeichnung auf dem Sterbebett

Einen anderen Blick auf die Zeit der Reformation als die sintflutartig erscheinenden Lutherbiografien zum 500. Jahrestag der Verbreitung der Thesen Martin Luthers bietet die Veröffentlichung über seinen engsten Weggefährten Philipp geborener Schartzerdt, von Johannes Reuchlin in Melanchthon umbenannt. War er auch Luthers Freund? Dieser Frage wird in Jungs Buch, das mehr ist als eine Biografie, nicht nachgegangen. Die beiden Männer haben sich in vielem ergänzt, waren vom Charakter her grundverschieden, und sie waren auch in manchen Fragen durchaus gegensätzlicher Meinung. Was beiden aber im Lauf ihres Lebens wichtig geworden war und sie bis zu ihrem Tod verband, war die evangelische Lehre zu verbreiten und die Sorge um und den unermüdlichen, oft gut gemeinten, nicht immer gut gemachten Einsatz für den Fortbestand der Kirche. Beide eint, dass sie 63 Jahre alt wurden. Der 1497 und damit vermutlich Jahre später als Luther Geborene genießt eine gänzlich andere Bildung als sein älterer Mitstreiter, ist zeitlebens von seiner humanistischen Bildung inspiriert, den Naturwissenschaften gegenüber aufgeschlossen, beschäftigt sich mit Horoskopen und glaubt an sie. Dennoch lehnt Melanchthon das damals sich eröffnende kopernikanische heliozentrische Weltbild als unbiblisch ab. Mit 1,50 m Körpergröße ist Melanchthon alleine schon äußerlich das Gegenteil des mächtigen Luthers. Der stotternde Griechisch-Professor war jedoch der eigentliche Kommunikator der Reformation: Er förderte die Bildung, führte politische und theologische Verhandlungen, war unentwegt auf Reisen und schrieb zahllose Briefe. Luther lernte von ihm die alten Sprachen, und Melanchthon war aufgrund seiner exzellenten Sprachkenntnisse maßgeblich an der Luther-Bibelübersetzung beteiligt.

Christen haben in ihrer Geschichte wohl mehr Streit und heftige Kämpfe unter sich als mit anderen Religionen ausgetragen. Auch Melanchthon war an Todesurteilen, die er auf den Weg brachte und selbst unterzeichnete, schuldig geworden. Er hat die Vielehe in einem prominenten Ausnahmefall als Trauzeuge gebilligt. In viele innerkirchliche Auseinandersetzungen hat er sich maßgeblich eingebracht.

Auch seine dunklen Stunden werden nicht verschwiegen: seine Depressionen, seine Todessehnsucht, als es seiner Tochter immer schlechter geht und sie schließlich stirbt. Da scheint sein Lebenswille gebrochen zu sein. Melanchthons (Innen-)Leben ist nicht zuletzt durch seinen regen Briefwechsel und seine umfassende Lehrtätigkeit historisch außergewöhnlich gut dokumentiert.

Ein sehr gut lesbares, aufschlussreiches Zeitbild, das überraschende Einsichten und neue Blicke auf Luther sowie den Einfluss Melanchthons auf das Reformationsgeschehen bis in die heutige Zeit offenlegt.

 

Qualvoller Ausbruch aus einer jüdischen Sekte

Feldman, Deborah: Unorthodox. Eine autobiographische Erzählung. – Secession Verlag für Literatur, 2012. - 319 S.

"Wenn irgendjemand jemals versuchen sollte, Dir vorzuschreiben, etwas zu sein, was Du nicht bist, dann hoffe ich, dass Du auch den Mut findest, lautstark dagegen anzugehen."
Deborah Feldman im Epilog zur deutschsprachigen Ausgabe
Insiderberichte aus Sekten ähneln sich auf erschreckende Weise, und so lässt auch Deborah Feldmans Autobiographie im Innenleben der Satmarer, der weltweit strengsten chassidischen, ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in New York Williamsburg das Blut in den Adern gefrieren. 120.000 Menschen leben heute noch in den Fängen der Satmarer, die sich nach dem zweiten Weltkrieg gegründet haben. Verboten ist so gut wie alles im Leben, das ein einziges Korsett ist, bestimmt von Ausgrenzung, Kontrolle, Unterwerfung, Gehorsam, Bestrafung, Traditionen, Gottes Geboten und allen Menschen, die besser wissen als Deborah selbst, was sie zu tun und wie sie zu leben hat. Selbst das Lesen unkoscherer Bücher ist ihr verboten, und so sucht sie heimlich Bibliotheken auf und versteckt die Bücher wo immer es ihr möglich ist. Die englische Sprache ist verboten, es wird Jiddisch gesprochen. Bis in das winzigste Detail ist ihr Tagesablauf geregelt, was sie anziehen soll, welche Perücke sie zu tragen hat, wann sie sich wie zu verhalten hat, was sie zu essen hat und was nicht, wann sie sich wo zu reinigen hat, wen sie wann treffen darf und wen niemals. Vor allem aber natürlich, wer ihr zukünftiger Ehemann sein wird. Diese Vorschriften führen dazu, dass sie als 17-jährige zwangsverheiratet wird und selbstverständlich beide Familien und der Rabbi in ihr intimstes Leben hinein regieren und jegliches Abweichen von ihren Vorstellungen und Versagen kommentieren. Erst kurz zuvor aufgeklärt wissen beide in der Hochzeitsnachts nichts miteinander anzufangen, und das Drama setzt sich fort. Ihre Ehe ist vom ersten Tag an eine einzige Katastrophe. Deborah, erspart in ihrer unendlichen Einsamkeit und Verzweiflung dem Leser keine Details bezüglich ihrer Intimsphäre, ihren zahllosen Arztbesuchen und ihrer verzweifelten Versuchen, endlich ihrer Aufgabe als Mutter nachzukommen, Mutter zu werden. Sie entwickelt Angststörungen, bekommt Gürtelrose und wird magersüchtig, denn Nahrungsverzicht ist der einzige Weg um zu verhindern, dass sie alles erbricht, was sie zu sich nimmt. Meine Gefühle sind fragile, verängstigte Wesen; sie müssen sich langsam entwickeln dürfen, und wenn sie anfangen, mir vertraut zu sein, werden sie wieder ins Versteck zurückgeschickt.
Sie erkennt, dass sie ausbrechen muss, und mutig befreit die 23-jährige sich und ihren Sohn aus dieser Sekte, wohl wissend, dass sie als alleinerziehende Mutter jegliche familiären, sozialen und religiösen Sicherheiten und Netze hinter sich lassen wird und von nun an von Armut bedroht ihr Leben ganz alleine in die Hand nehmen muss. Sie muss sich plötzlich in einer Welt zurechtfinden, die stets von ihr ferngehalten wurde. Doch schließlich kann sie sagen: Ich bin frei, ich selbst zu sein, und das fühlt sich gut an. Sie lässt die traumatische Vergangenheit hinter sich. Ich habe keine Vergangenheit, an die ich mich klammern könnte; die letzten dreiundzwanzig Jahre gehören jemand anderem, jemandem, den ich nicht mehr kenne.
Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Der Aufschrei, der Widerstand und das Aufbegehren der Sektenmitglieder gegen die Nestbeschmutzerin waren erwartungsgemäß groß. „Du bist für uns gestorben. Du existierst nicht mehr für uns.“ war die Reaktion eines Onkels.
Der Folgeband ihrer Autobiographie, Überbitten, ist ebenfalls im Bestand der Stadtbibliothek.

Tanja Schleyerbach

 

Packende Fluchtgeschichte auf hoher See

Sylvain Coher: Nordnordwest: Roman, dtv, 2017, 267 Seiten

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Lucky ist Anfang zwanzig, sein jugendlicher Reisebegleiter heißt nur „Der Kleine“. Sie sind schon länger unterwegs quer durch Frankreich, offensichtlich irgendwo abgehauen und von der Polizei gesucht. Warum, bleibt lange im Dunkeln. Sie sind in der Normandie, und eine junge Ausreißerin gesellt sich zu ihnen. Weil sie aber Frankreich verlassen müssen und über den Ärmelkanal nach England wollen, klauen sie ein Segelboot. Das Trio will so über die Meerenge gelangen, hat aber keine Ahnung vom Segeln und bekommt bald die Kraft des Ozeans zu spüren. Sie kämpfen mit Wellen, Brechern, Flauten, zur Neige gehendem Proviant und fehlendem Trinkwasser. Und auch mit Spannungen, Begierden und Todesängsten, das Meer führt sie geradewegs in die existentielle Krise. Und wie bei allen guten Fluchtgeschichten fragt man sich: Wer erreicht das Ziel?
Nordnordwest ist der erste auf Deutsch übersetzte Roman des französischen Autors Sylvain Coher. Mehr davon und spannend bis zur letzten Seite!

 

Palindrome und andere Spielereien

Günter Nehm: Verspektiven - Fischer Taschenbuch, 2009. - 123 S.

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„Was macht der Klempner in der Not bei knappem Röhrenangebot? ER HORTET ROHRE.“ Und schon wissen wir, was ein Palindrom ist.
Anagramm, Abecedarius? Diese Gedichtsammlung gibt die Antwort. Wer Freude an heiteren Sprachspielereien hat, wird sich das Buch gerne vornehmen. Der Autor Günter Nehm (1926–2009) war ein genialer Jongleur mit Worten und Reimen. Unsinns-Gedichte, Zwillingsreime und Schüttelreime für alle, die gerne komische Gedichte lesen.

Andrea Däuwel-Bernd

 

Veganes und Vegetarisches

Kew Gardens: Tees, Tonics & Cocktails - Gerstenberg, 2017 - 160 S.

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Die größte botanische Sammlung der Welt befindet sich in den Royal Botanic Gardens in Kew im Westen von London. Basierend auf dort wachsenden Kräutern und Obstsorten hat ein Expertenteam Lieblingsrezepte aus aller Welt für heiße und kalte Getränke, Tees, Smoothies, Cocktails oder Punsch zusammengestellt. Zwischen den Themenkapiteln finden sich Texte von Gartenautoren zu bestimmten Getränken oder auch Zutaten wie Kräuter, Fenchel oder Chili. Illustriert ist das Buch fast ausschließlich mit Zeichnungen und Kunstwerken aus den Archiven und Beständen von Kew, wodurch der Titel auch für Gartenfans von besonderem Interesse sein dürfte. Je nach Zutaten lassen sich die Getränke schnell und einfach, manchmal allerdings auch nur mit speziellen Zutaten und daher etwas aufwendig herstellen. Praktische Tipps und Basisrezepte erleichtern auch das Mixen ungewöhnlicher Getränke. Aufgrund der ungewöhnlichen Kombination aus Rezepten und historisch inspiriertem Gartenbuch, lohnt sich die Lektüre.

 

Luisa Zeltner: Pause im Glas. - Hölker, 2016 - 104 S.

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Gerade Vegetarier und Veganer tun sich schwer, sich im Job mittags oder zwischendurch schmackhaft und gesund zu ernähren. Da hilft nur, selbst zubereitetes Essen in der Lunchbox oder - wie bei den Vorschlägen dieses Kochbuches - im Glas mitzunehmen. So lassen sich die hier vorgestellten Shakes, Müsli, Quarkspeisen, Salate und Suppen, die am Vorabend schnell zubereitet werden können, sicher transportieren. Darunter sind Gerichte, die man auch 2-3 Tage aufbewahren kann. Beerenquark mit Nuss-Crumble, fruchtiger Kichererbsensalat, Hirse mit Blumenkohl, Linsen-Quinoa-Salat oder Kokos-Erbsensuppe sind leckere Alternativen zur Kantinen- oder Fastfood-Mahlzeit. Ein attraktives, stylish gestaltetes Kochbuch.

Anne Linder

 

Tierisch

Gray, Louise: Richtig Tiere essen?! Wie ich ein Jahr lang nur Fleisch von Tieren aß, die ich selbst tötete. - Edel, 2017. - 351 S.

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Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten, wären wir alle Vegetarier. Linda McCartney

Louise Gray, ehemalige Umweltkorrespondentin des Daily Telegraph und derzeitig als freie Journalistin für zahlreiche britische Presseerzeugnisse tätig, hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben. Sie hat sich zwei Jahre lang auf das Experiment eingelassen, nur Tiere zu essen, die sie auch selbst getötet hat. Im Anhang ist eine Dokumentation zu finden, welche Tiere das sind: Forellen, Muscheln, Krebse, Hummer und viele andere Meerestiere, ein Schaf, ein halbes Schwein, ein Hirsch, Fasane, Kaninchen, ein Grauhörnchen und nicht selbst getötete Mehlwürmer. Sie berichtet von jedem Tier, das sie in dieser Zeit getötet hat, vor seiner Zubereitung, dem genussvollen Verzehr meist mit Freunden und von ihren Gefühlen dabei.

Dementsprechend vielseitig sind ihre Recherchen und ihre Dokumentation ausgefallen, und Louise Gray geht nichts und niemandem aus dem Weg. Sie geht dorthin, wo es wehtut, weit über ihre seelische Schmerzgrenze hinaus. Sie trifft sich mit der PR-Abteilung von McDonalds ebenso wie mit zahlreichen Alternativ-Bauern, Metzgern und Vorständen von großen Produktions- und Verarbeitungskonzernen. Mit muslimischen Geistlichen und Gläubigen diskutiert sie das Schächten ohne Betäubung und fragt sie nach der ethischen Verantwortung für halal-Produkte. Sie verschont niemanden mit kritischen Fragen. Sie geht auf Fasanenjagd, angelt Fische und fängt Meerestiere, sieht, wie man Schweine künstlich befruchtet, besucht Schlachthöfe, Kuttlereien und Betriebe mit Massentierhaltung und wohnt einem traditionellen muslimischen Hammelschlachtfest bei.

Das Thema vegane Ernährung, streift sie am Rand („veganer Käse schadet der Seele“), spart es jedoch weitgehend aus, das wäre wohl ein Thema für eine Fortsetzung und ein weiteres Experiment. Sie ist nicht dogmatisch, bezieht kulturelle, geschmackliche und philosophische Fragen mit ein. Bei allem kritischen Vorgehen verliert sie jedoch niemals ihr Herz. Sie reflektiert auch ihr Verhalten in gesunder Selbstdistanz, bedenkt alle Seiten und Alternativen für die Zukunft, in der in absehbarer Zeit voraussichtlich 9 Milliarden Menschen zu ernähren sein werden, sie erwähnt die Abholzung des Regenwaldes für Genmaisfutteranbau und geht bei alledem dennoch nicht fanatisch an das Thema heran. Der Schwerpunkt ihrer Dokumentation bezieht sich auf Großbritannien, ist ansatzweise und mit Variationen aber auch auf Deutschland übertragbar.

„Wenn alle Supermärkte zumachen, sind wir acht Mahlzeiten von der totalen Anarchie entfernt.“ Alison Brierly.

Alison Brierley hat angefangen, totgefahrene Wildtiere aufzusammeln und zu verarbeiten, und Louise Gray begleitet sie dabei. Am Ende macht Louise für ihre Freunde eine Jäger- und Sammlerparty. Sie glaubt inzwischen, außerhalb des Systems Supermarkt wenigstens einen Chance mehr zum Überleben zu haben. Ihr Fazit: Ein Plädoyer für deutlich weniger, dafür sehr bewussten, genussvollen, verantwortungsvollen, dankbaren und demütigen Fleischkonsum in Respekt vor dem Tier und in Verbindung und im Einklang mit der Natur. Kenntnis über die Herkunft des Fleisches und der Lebens- und Sterbebedingungen für die Tiere, um beim Einkauf und der Ernährung ethisch verantwortungsvolle, humane Entscheidungen zu treffen.

Respekt für diesen mutigen, immer wieder auch humorvollen und sicher nicht leichten Selbstversuch, Respekt für diese lebendige und liebevoll illustrierte und ansprechend übersetzte Dokumentation. Man ist froh, dass man keinen Film dazu ansehen muss. Das Kopfkino genügt vollkommen, um das Thema in allen Facetten zu reflektieren. Pflichtlektüre für jeden Fisch-und Fleischesser!

Tanja Schleyerbach